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DIE CHRONIK DER BULLY-RIDER-STADE

 


30. November 1989


Mehr als 30 Fahrzeuge kamen auf Einladung der damaligen Initiatoren: Thomas und Christel Tscheu, Bene Herbst u. a. zu einer ersten lockeren Zusammenkunft in die MÜHLENSCHÄNKE nach GREVENMOOR bei
STADE.


Seit Januar 1990


Regelmäßige Zusammenkünfte des sich schnell bildenden harten Kerns. Von nun an trifft man sich einmal im Monat an einem Donnerstag.


August 1990


Der „Tagungsort“ wird nach Hollern–Twielenfleth verlegt.
Man trifft sich von nun an immer am zweiten Freitag im Monat am STADER HAFEN um 20.00 Uhr.
Von dort fährt man gemeinsam nach HOLLERN–TWIELENFLETH. Im Sommer wird
draußen auf dem Parkplatz direkt an der Elbe gegrillt. Im Winter geht man in die dortige Kneipe auf „Currywurst–Spezial“…..


Juni 1991


Peter Borchers fährt allein zum VW–Bus–Deutschland–Treffen nach Koblenz. Er trifft dort auf 4 Stader Busse, artig zu einer Wagenburg aufgebaut (Eckhard, Thomas + Christel, Bene + Karin, Dietmar + Petra). Er wird
eingeladen, sich doch dazu zu stellen und gerne einmal beim Stammtisch in Stade vorbeizukommen, was er wenige Wochen später auch macht……


August 1992


Peter Borchers bekommt seinen Spitznamen „PETER 4“
Auf der 1. Grillfete am Freilinger See (Nähe Nürburgring) verging Peter langsam die Lust am Bier trinken….. Alle Nase lang rief jemand: „PETER KOMM MAL…..“ oder „PETER AUFSTEH´N….“ – bloß war er leider
nie gemeint. Bei 10 ange–reisten Fahrzeugen waren „4 Peters“ da und einer hatte seine Frau mit, die ihn allzugerne „fernlenkte“…..
So wurde unter den Männern beschlossen, dass man sich in Reihe aufstellt und nach ‚“Ankunftszeitpunkt“ durchnummeriert wird. So wurde der Peter aus Leverkusen der PETER 2, weil er als 2. auf dem Platz eintraf und
aus Peter aus Stade wurde PETER 4, weil er erst mitten in der Freitagnacht um 2.00 Uhr dort aufkreuzte…. Nur so der Vollständigkeit halber: Peter 1 fuhr damals schon IVECO und war eigentlich nur ein „Helferlein“
vom Veranstalter und scheidet damit aus, und der Peter 3 fuhr damals Scirocco und war eigentlich nur der Beifahrer eines VW–Busses aus Meschede im Sauerland und somit wäre er eigentlich auch von vorn herein gar
nicht mit in der Wertung gewesen…..


DEZEMBER 1992


Peter erfährt von Garlef, dass der Koblenzer Club anlässlich des 6. VW–BUS–DEUTSCHLAND–TREFFENS in BELL ein VW–BUS–BUCH herausgeben will und das darin auch Clubs vorgestellt werden sollen.


Januar 1993


An einem sehr stürmischen, aber sonnigen Tag, treffen sich die Stader VW–BUS Freunde in der Stader Fußgängerzone für ein Foto für das VW–BUS–BUCH. Der Text und das Foto sind nun fertig – aber wie soll das
Kind denn nun heißen?


Peter Borchers hat da so eine Idee.


Im September des Vorjahres machte der ORRY aus der Eifel (Veranstalter der Freilinger See Treffen) in BAARLO/NL anlässlich der VW–EURO so seine Faxen auf dem Dach seines Busses.
Er stand da oben drauf, als ob er surfen würde und rief dabei in die umstehende Menge: ………..“Bully–riding – yeah!......“
Das hatte Peter ziemlich fasziniert, sodass er nun diese Begebenheit zum Besten gab….
Und das passte ja auch zum Bus, denn wenn man bei kräftigem Seitenwind auf der Autobahn fuhr, dann kam man sich vor wie beim „Bull–Riding.“
So fanden die BULLY–RIDER–STADE zu ihrem Namen…..
(Liebe Grüße auch nach Lampertheim – eigene Ideen schaden nur dem, der sie nicht hat…..)


März 1993


Das clubeigene Logo mit dem „Flying Bully“ wird kreiert.
Peter 4 hatte es bereits 1991 in der Zeitschrift „VW–Scene“ als Comic entdeckt und für so lustig empfunden, dass er es kopierte (Scanner gab es ja noch nicht) und ab und zu beim „Zettel kreieren“ verwendete.
              

Als es nunum die Nutzung als Clublogo ging, rief er kurzerhand bei der Zeitung an und fragte, ob man es „unkommerziell“ für den Club benutzen dürfe. Der Redakteur bejahte dies und somit war der Weg frei. So unkompliziert war
das damals….

Pfingsten 1993

 

auf dem VW–BUS–DEUTSCHLAND–TREFFEN in BELL/Hunsrück wurde erstmalig auch nach außen hin Zusammengehörigkeit demonstriert – durch das Tragen der soeben fertiggestellten
weißen Clubhemden mit dem „Fliying–Bully“ auf dem Rücken….
Nur am Rande erwähnt sei hier noch die Tatsache, dass Garlef später noch „Schulterklappen für alle“ auf dem Hamburger Fischmarkt fand und damit der Sache mit den gemeinsamen Clubhemden noch mehr
„Wichtigkeit“ verlieh und im selben Jahr noch die grüne Sonnenbrille von Mc Donalds dazu kam, um das „Club–Outfit“ für annähernd die nächsten 10 Jahre komplett zu machen…..


24. – 26. Juli 1993


Die BULLY–RIDER–STADE laden ein, zu ihrem 1. VW–BUS–TREFFEN.
Aufgrund des, rechtzeitig vor dem Treffen einsetzenden Dauerregens, kamen nicht – wie angemeldet 120 – sondern nur rund 40 Fahrzeuge zum ELBE–MEETING 1993 auf die völlig durchgeweichte Wiese.

 

 

 

 

 

 

 

Daher war
auch das Festzelt reichlich zu groß und zu allem Überfluss wurden auch noch 2 Felder mehr aufgebaut, als bestellt waren, weil das Zelt auf einer anderen Veranstaltung am Vor–Wochenende in dieser Größe nass
abgebaut wurde und das „Zeltteam“ hoffte, nach unserer Feier dann endlich alles trocken wieder einpacken zu können.
Es hatte sich leider getäuscht und das Treffen hatte nun ein viel zu großes Festzelt. Das Gute daran war, dass man nur die 3 bestellten Felder – also 15 x 15 Meter – bezahlen musste, aber 5 Felder – 25 x 25 Meter –
nutzen konnte.
Das Schlechte daran war, dass sich die rund 30 abends im Festzelt befindlichen Personen darin förmlich verliefen und so natürlich keine rechte Trinkstimmung aufkommen wollte. Dafür konnte man aber auch ohne
Weiteres im Zelt während der Abendveranstaltung mit dem Klapprad seine Runden drehen, ohne jemanden zu stören…..
Legendär ist die Weckaktion anlässlich der Bootsfahrt zum Fischmarkt: „Bulliblasen im Schlamm“
(Garlefs 112 PS–Automatik–Bus gegen Post–Papes Opel Record C, der hinterher Lagerschaden hatte).
Der Club hatte nun sein 1.Treffen veranstaltet und das Ergebnis war ein Minus von 100,00 DM pro Person, d.h. Pärchen hatten 200,00 DM außerplanmäßigen Clubbeitrag zu übernehmen, obwohl ansonsten eigentlich

nie Clubbeitrag erhoben wurde. So etwas schweißt entweder zusammen oder ein Club bricht daran auseinander.


Die BULLY–RIDER haben zusammengestanden und nicht eine Person mit dem Minus alleine gelassen.


Daraufhin wurde beschlossen, nächstes Jahr sofort wieder ein Treffen zu organisieren, damit das Minus ausgeglichen wird…… Hat auch geklappt, jeder bekam im Folgejahr 80,00 DM seiner „Clubeinlage“ wieder…


März – Juni 1994


Die BULLY–RIDER–STADE bauen ihren clubeigenen Duschwagen unter tatkräftiger Mithilfe des BULLY–TEAM–HAMBURG, welches auch den ersten Boiler stiftete.


24. – 26. Juni 1994


Die BULLY–RIDER–STADE laden zu ihrem 2.VW–BUS TREFFEN
Das ELBE–MEETING ´94 wurde wohlweißlich einen Monat vorgezogen, um nicht wieder in strömendem Regen stattfinden zu müssen….. Es wird ein voller Erfolg. Die Sonne scheint unbarmherzig auf die – leider dieses
Jahr ungemähte – Wiese. Jeder, ob er will oder nicht, holt sich einen Sonnenbrand bei reichlich 30° im Schatten, um das frisch gemähte Heu von der Wiese zu harken, bevor die Gäste kommen und mit ihren

„G–KAT–

Fahrzeugen“

(war damals gerade neu aufgekommen) die Wiese abfackeln…..
Von der Sonne angezogen, wie die Motten vom Licht, finden dieses Mal über 100 Busse den Weg nach Hollern–Twielenfleth. Erstmals wird für die kleinen Gäste eine Hüpfburg aufgebaut.
Wobei meistens eher die großen Kinder drauf waren……..
Die Premiere des Duschwagens fällt leider ins Wasser, weil der Boiler durch einen Bedienungsfehler Wasser lässt.
Apropos Boiler: Eigentlich hat der Duschwagen nie heißes Wasser gehabt, weil der Boiler in der Aufbauphase gerne (fast schon traditionell) durch „Fehlbedienung des Aufbaupersonals“ platzte und somit am
Wochenende wieder mal nicht funktionierte, sprich nur mit kaltem Wasser geduscht werden konnte.


1996


Die BULLY–RIDER–STADE laden zu ihrem 3. VW–BUS–TREFFEN……
Erstmalig wird aufgrund von Marc´s Kontakten das Zelt der Harsefelder Pfadfinder genommen, um die angereisten 140 Busse zu beherber–gen. Es kostet wenig, aber es baut sich recht kompliziert auf, dafür ist es schön
„spelunkig“ dunkel – das fördert den Bierumsatz – auch am Tage…. Der Tresen war ganztags gut besucht……


1998


Die BULLY–RIDER–STADE laden zu ihrem 4. VW–BUS–TREFFEN…..
Wieder wird das „Pfadfinderzelt“aufgebaut. Diesmal bekommt der Club alle „Jurten“, die der Landkreis zu bieten hat. Es kommen mehr als 180 Busse. Am Freitagabend gibt es mit GNADENLOS PLATT erstmalig einen
„Live–Act“ auf dem ELBE–Meeting.


GNADENLOS PLATT

ist eine plattdeutsche Rockband, die die BULLY–RIDER zu jener Zeit gerne hören und von Konzert zu Konzert der Band hinterherreisen und mindestens so textsicher sind wie ARNZI (der Sänger)
selber…….. Die Band spielt für 750,00 DM + Verpflegung – macht dann hinterher das Doppelte (so war das nicht gedacht).
Aufgrund der Größe des Zeltes
und der vielen Knöpfe der einzelnen Zeltbahnen wird daraus ein Preisausschreiben gemacht mit dem Thema: „Wie viele Knöpfe hat das Zelt?“
Es sollen so ungfähr 5.186 Knöpfe gewesen sein, die einzeln beim Auf– und Abbau geknöpft werden mussten…..
Bei dem Samstags–Nachmittags–Gewitter (kurz aber heftig) hat sich das Zelt dann angehoben (wie sich später herausstellte) und hat sich nach einer „Halbmeter–Drehung“ wieder gesetzt ohne einzustürzen.
Das war mal wieder Glück pur – was wohl gewesen wäre, wenn das Zelt zusammengebrochen wäre und auf die Teelichter gefallen wäre – darüber wollen wir lieber nicht nachdenken…..
Da der Schlachter auf der anderen Deichseite sein Geschäft geschlossen hatte, war es nun nicht mehr möglich, den Duschwagen bei seinem Gebäude aufzustellen. Daher wurde per „Dusch–Shuttle“ im Freibad geduscht.
Lieblingsspruch von „Markie–Maak“, dem Fahrer;: „Duschen oder stinken – dann müsst ihr winken“…….


2000


Die BULLY–RIDER–STADE laden zu ihrem 5. VW–BUS–TREFFEN…..
Es wird bei allerschönstem Wetter das – bis dahin größte – Treffen der BULLY–RIDER mit über 250 Bussen aus Deutschland und dem angrenzenden Europa. Timo´s Vater macht extra ein Erinnerungsfoto vom Deich.


Da den Pfadfindern in Schottland eine Jurte abgebrannt ist, steht das Pfadfinderzelt diesmal nicht mehr zur Verfügung. Es wird ein weißes Zelt angemietet in der Größe 200 qm. Leider entpuppt sich der Zeltverleiher als
große Pfeife. Um auf die Quadratmeter zu kommen, wird einfach noch ein „Quadrat–Pavillon“ angeflanscht. Der Übergang ist natürlich nicht regendicht und so war es bei dem abendlichen Schauer sehr erfrischend,
sich neue Getränke am Tresen abzuholen. Diesmal spielte der grandiose Show + Fanfarenzug Bremerhaven „Guggemusik.“
Aufgrund der Angst um die zu erwartenden Besucherzahlen aufgrund der gleichzeitig stattfindenden EXPO 2000 in Hannover wird das T–Shirt kreiert:
…..wenn Du Paadie haben willst
muss Du nach Stade fah´n……


Anekdote 1


„Schnecke“ ist ein Berliner, der den Bully–Ridern auch bei Auf– und Abbau gerne half. Dadurch wusste er natürlich, dass Stader super feiern können, nämlich vor, während und nach einer Veranstaltung…..
Als „Schnecke“, der so hieß, weil er mit seinem luftgekühlten T2–Gipsy eben nicht schneller war als eine Schnecke, nach stundenlanger Anreise bei den Leuten eines T2–Clubs auf dem Treffengelände eintraf, dann
ausstieg, sich reckte und fragte: …..“so – und wo ist hier nun die Paadie…..?“
entrüstet vom Veranstalter entgegnet bekam: …..“wenn Du die Paadie haben willst – musst Du nach Stade fah´n…..“
Berühmt berüchtigt war seinerzeit auch die
Clubübergreifende Fetengemeinschaft
Bully–Rider–Wupperau
Es soll ja damals Leute gegeben haben, die grundsätzlich beim Einlass jeder Veranstaltung fragten: „Wo stehen denn die Stader?“ und nach der Antwort meinten: „Ok, dann geh ich lieber weiter nach links“ – oder „Ok
– dann weiß ich , wo ich hin muss…..“


Anekdote 2


Am Sonntagabend beim „Abgrillen“ nach dem Abbau werden so die Sachen erörtert, die die einzelnen Mitglieder während der Veranstal–tung so erlebt haben…..
So war das „rührige Team“ nächtens noch unterwegs gewesen, die „Türmchenbildung“ auf den Dixis – mittels Klappspaten – zu verhindern und hat dabei festgestellt, dass irgendjemand sich auf eine 240 Ltr.–Mülltonne
für Altglastrennung gesetzt hatte, die neben den Dixis stand, um dort hinein zu machen – aber nicht im Dunkeln – nein, das Teelicht im Senfglas (so waren die Dixis nachts beleuchtet) lag neben dem Haufen……
Auch ist unvergessen, wie jemand (ein befreundeter Club–Präsi) nach dem abendlichen Wolkenguss, woraufhin der Platz für die Nacht stromlos war, weil einfach zu viele Kabeltrommeln „über Kopf“ in der Pfütze lagen
und es wichtiger war, dass das Zelt und das Fleisch Strom bzw. Kühlung hatten, mit Stecker der Kabeltrommel in der Hand am Kühllaster neben dem 3–Fachstecker stand und fragte, ob er nicht doch in den einen freien
Steckplatz einstecken dürfe, wenn er verspräche, dass sein Club am Morgen nicht gleichzeitig alle 10 Kaffee–maschinen anmachen würde……


2001


Aufgrund unakzeptabler Vorkommnisse während der Schafstall–Paadie im Februar 2001 (Winterparty der Bully–Rider) verlässt Peter 4 den Club, den er federführend seit dem berufsbedingten Umzug der ehemaligen
Initiatoren Thomas und Christel Tscheu fast 10 Jahre als „Präsi“ angeführt hat.
Die Jahre 2002 bis 2014 müssen noch von irgendjemandem aufgearbeitet und niedergeschrieben werden
Das wäre eigentlich eine schöne Beschäftigung für zukünftige „BGJ–ler“……
Aufsätze schreiben war noch nie Prüfungsfach im „BGJ“ – vielleicht sollte man das mal ändern………..

Vw Bus Treffen
Flying Bully
1 Vw Bus Trefen
Hollern-Twielenfleth
Elbe-Meeting
Großes Bus Treffen
Gnadenlos Platt
T1,T2,T3,T4,T5,T6,T7

Fortsetzung folgt........

Bullyriderstade Vwbus Bully T1 T2 T3 T4 T5 T6

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